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Donnerstag, 20. Januar 2011
Nach dem internationalen Jahr der Biodiversität können in der Schweiz mehr Menschen etwas mit diesem Begriff anfangen: In einer Befragung gaben 65 Prozent an, den Begriff zu kennen. Ein Jahr vorher waren es 48 Prozent gewesen.
Das UNO-Jahr der Biodiversität habe damit sein Hauptziel erreicht, schreiben das Forum Biodiversität Schweiz in einer gemeinsamen Mitteilung mit SVS/BirdLife Schweiz und der Vogelwarte Sempach.
Die Bevölkerung nimmt allerdings den Zustand der Biodiversität anders wahr als die Wissenschaft. 70 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass die Biodiversität in der Schweiz in einem eher guten bis sehr guten Zustand ist. Die Wissenschaft weist ihrerseits darauf hin, dass auch in der Schweiz viele Arten verschwinden.
Dass die Biodiversität für künftige Generationen bewahrt werden sollte, steht für die meisten ausser Frage. Als Gründe für die Erhaltung der Artenvielfalt nannten viele aber auch die moralische Pflicht gegenüber der Natur.
Mehr als die Hälfte der Befragten ist der Ansicht, dass die Politik in der Schweiz zu langsam auf die Probleme rund um Biodiversität reagiert. Die repräsentative Umfrage wurde vom Forschungsinstitut gfs.bern durchgeführt, befragt wurden 1006 Personen.
Quelle: SDA
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